Florian Sager

7. Dezember 2016
Veröffentlicht von Florian Sager

“Was mir besonders gefällt ist das Erarbeiten eines Runs. Schritt für Schritt überlege und übe ich einzelne Challenges, die ich in einem einzelnen Run vereinen möchte.” Florian Sager
Was ist deine Funktion bei Nurf?

Ich habe als Leiter das Privileg, Neueinsteigern die Grundkenntnisse von Parkour zu vermitteln. Für mich ist es das Kennenlernen des Körpers und Geistes aus einer neuen Perspektive.
Daneben bin ich für Nurf als Blogger unterwegs. Meine Arbeit sieht aber eher so aus, dass ich alle Teammitglieder auffordere, etwas über ihr momentanes Leben zu schreiben oder Interviewfragen erstelle. Bald kommt aber wieder ein literarisches Meisterwerk von mir. Versprochen!

Nurf nimmt einen grossen Teil deiner Zeit in Anspruch. Was betreibst du abgesehen davon?

Ich fühle mich, wie wenn die Woche zu kurz ist für all die Dinge, die ich gerne erledigt haben würde. Ich arbeite in einem kooperativen heilpädagogischen Kindergarten und studiere gleichzeitig Soziale Arbeit. Nicht gerade ein alltäglicher Job für ein grosses Kind wie mich, aber es hilft mir unglaublich viel beim Leiten der Trainings.

Was ist deine bevorzugte Trainingsweise bei der Ausführung von Parkour?

Für mich ist ein optimales Training, ein gemütlicher Nachmittag mit ein paar Freunden, bei dem man tun und lassen kann was man will, sich gegenseitig anspornt und inspiriert. Was mir besonders gefällt ist das Erarbeiten eines Runs. Schritt für Schritt überlege und übe ich einzelne Challenges, die ich in einem einzelnen Run vereinen möchte. Und so kann das Endprodukt aussehen.

Welches persönliche Ziel möchtest du mit Nurf und Parkour erreichen?

Ich möchte der weltbeste Parkourtrainer werden!!
I gonna be the very best „singsing“!

Was ist dein Lieblings Parkourvideo?

Wenn es ein Parkourvideo gibt, dass ich immer schauen könnte ist es Adventures of the Johnnys.
Dieses Video zeigt einfach alles, was ich an diesem Sport so liebe!

Eine kleine Parkourgeschichte/ Erlebnis. Erzähl drauflos!

Warnung: Diese Parkourgeschichte enthält keine Backflips!!
Da ich so ungefähr meine gesamte Freizeit mit Mitgliedern von Nurf verbringe, enthalten die meisten meiner Erlebnisse ein bisschen Parkour. Vor ein paar Jahren wollten wir ein grosses Feuer machen und fuhren dafür in den hinterletzten Ecken der Schweiz. Wir schleppten und stapelten einen ganzen Tag Holz dafür und waren ziemlich zufrieden mit dem Endprodukt (Parkourpowaaa!). Ein kleiner Vergleich wären die Leuchtfeuer von Rohan..
Und wirklich, beim Anzünden merkten wir schnell, dass dies unser mächtigstes Feuer werden wird. Wir machten es uns gemütlich und genossen das Lichtspektakel. Leider, leider, leider gesellten sich 30 Minuten später 3 Feuerwehrautos und etwa 20 Männer zu uns und löschten unser „kleines“ Baby. Sogar vor dem süssen Grillfeuerchen machten diese Wasserteufel keinen Halt! Ich bin immer noch traumatisiert von diesem Abend.

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