Julian Dutoit

18. März 2017
Veröffentlicht von Florian Sager

“A dream you dream alone is only a dream. A dream you dream together is reality!”Julian Dutoit
Was ist deine Funktion bei Nurf?

Wie auch bei den anderen Team Mitglieder arbeite ich in mehreren Bereichen. Meine Hauptaufgabe liegt jedoch bei der Leitung und Organisation von Trainings und Workshops. Nebenbei bin ich mit Patrick Albicker für unsere Trainingskleider und den Onlineshop zuständig. Die Hauptaufgabe hierbei liegt vor allem beiNeuproduktionen das Design der Kleider auszuwählen und neue Designs zu entwerfen. Kreativität ist also sehr gefragt bei dieser Aufgabe, dazugehört natürlich auch Kundenerwartungen zu analysieren und Entscheidungen zu treffen.

Nurf nimmt einen grossen Teil deiner Zeit in Anspruch. Was betreibst du abgesehen davon?

Abgesehen davon bin ich als Kaufmann tätig und werde bald mein Sportstudium in Angriff nehmen, da mich das Leiten von Trainingskursen sehr inspiriert hat. Als Unterstützung zum eigenen Parkour Training ergänze ich meine physischen Fähigkeiten mit Krafttraining und Eigengewichtübungen. Damit mein Körper auch in 20 Jahren noch fit für Parkour ist, muss ich alle Muskeln durch tägliches Stretching und gezieltes Dehnen stärken. Also ist meine „Freizeit“ mehrheitlich vom Sport begleitet.

Welches persönliche Ziel möchtest du mit Nurf und Parkour erreichen?

Ich möchte, dass Nurf international bekannt wird, denn es ist ein Team von Menschen, welche den Ursprung von Parkour miterlebt haben. Ein Traum welcher ich verwirklichen möchte ist, dass wir durch Trainingskleidung die Parkour Community weltweit unterstützen können. Die Konkurrenz ist noch nicht so gross, dass es unmachbar wäre, vielleicht sogar mit einem selbst entwickelten Parkour Schuh den Durchbruch zu schaffen. „A dream you dream alone is only a dream. A dream you dream together is reality!“ Es ist alles machbar wenn das Team weiterhin zusammenhält.

Was ist deine bevorzugte Trainingsweise bei der Ausführung von Parkour?

Da ich sehr ehrgeizig bin, möchte ich mich ständig verbessern und deshalb auch ein gewisses Risiko auf mich nehmen. Dies wurde mir jedoch zum Verhängnis. Ich habe mich bei einem Präzisionssprung im 2016 am Knie verletzt, welches nun vollständig ausheilen muss. Daher bin ich momentan gezwungen eine neue Trainingsweise zu entwickeln, welche langfristig sinnvoller ist. Dadurch werde ich mehr auf gutes Einwärmen und sichere Technik der Sprünge setzen müssen. Ich möchte nicht nochmals durch einen Unfall über längere Zeit verhindert werden, Parkour zu betreiben.

Was ist dein Lieblings Parkourvideo?

Mein Lieblings Parkourvideo ist das von The Motus Projects neu veröffentlichte Video: Resurgence Motus x Run LDN. Die Moves in diesem Video sind unglaublich und schon fast unmöglich. Hinzu kommt, dass diese Athleten jünger sind als ich selber, was mich nochmals mehr beeindruckt.

Eine kleine Parkourgeschichte/ Erlebnis. Erzähl drauflos!

Im Sommer 2016 haben Shemaiah Siegenthaler, Justin Irawan, Mikail Tasdelen und ich eine Reise nach London geplant um dort bei den Berühmten Spots ein Video für Nurf zu drehen. Voller Ehrgeiz und einer riesigen Motivation, haben wir uns auf den Weg zum Flughafen gemacht. Nach dem Einchecken und der Passkontrolle waren wir gerade rechtzeitig auf unserem Gate angekommen als wir ins Flugzeug steigen wollten. Justin, Shemaiah und ich waren schon mit einem Fuss im Flugzeug als wir bemerkten, dass Mikail ein Problem hatte mit seinem Flugticket. Wir gingen zurück, als die Flight Attendants uns erklärten, dass Mikail nicht mitfliegen kann. Weil er Türke ist, brauchte er ein Visum, welches er nicht hatte. London gehört nicht zum Schengen-Abkommen, woran wir nicht
gedacht hatten. Wir haben uns dann in den 2 Minuten, welche wir noch übrig hatten, entschieden, alle mit ihm zu Hause zu bleiben. Nach kurzer Überlegungsphase haben wir uns darauf geeinigt, eine spontane Reise durch die Schweiz zu machen und hier ein Video zu drehen. Eine Alternative, welche sich sehr gelohnt hat. Wir hatten viel Spass dabei und konnten den versäumte Reise nach England schnell vergessen. Hier das Produkt dieser Reise!


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