Entertainment meets Politics

28. August 2017
Veröffentlicht von Florian Sager

Der heutige Blog dreht sich um eine Thematik, die nicht sehr hoch im Kurs steht bei mir. Kenner ahnen es schon, natürlich rede ich von der Politik. Da ich aber die Interessen von Nurf Culture GmbH vertrete, wechsle ich jetzt in eine neutralere Sicht.
Der Anlass für dieses Schreiben entspringt eher einem Zufall. Über Umwege haben wir erfahren, dass einer unserer jüngeren Nurf-Athleten privat einen Auftrag für eine Wahlveranstaltung angeboten bekommen hat und diesen auch annahm. Wir selbst erfuhren erst davon als mehrere politisch aktive Freunde auf uns zugekommen sind und uns bezüglich des angenommenen Auftrages zur Rede stellen wollten. Diese hatten nämlich davon mitbekommen, weil die Partei ohne unser Wissen auf Plakaten und auf Social-Media Plattformen aufgrund eines Missverständnisses Werbung mit unserem Namen machte. Diese Ausgangslage hat zu einer sehr hitzigen internen Debatte geführt in der es darum ging, inwiefern unsere Aufträge als politische Statements anzusehen sind, ob die Nurf Culture GmbH überhaupt in die trägen, veralteten Denkweisen der Politik hineingezwängt werden kann oder etwas konkreter, welches Bild wir von uns vermitteln möchten. Dazu werde ich nun einige unserer Gedanken wiedergeben.
Wir sind keine Politiker, wir sind „Life livers“ (Joel Eggimann)
Ein extrem grosses Anliegen unsererseits ist die Klarstellung, dass alle entscheidungsfähigen Nurf-Vorstandsmitglieder eine weltoffene, tolerante und akzeptierende Haltung verinnerlicht haben und diese in unseren alltäglichen Entscheidungen und Umgangsformen für jeden klar ersichtlich sein sollten. Dies hat aber nur bedingt mit den allgemeinen Entscheidungen von Nurf zu tun. Sondern eher damit, dass wir das Leben, die Menschen, die Tiere und die Natur mit all ihren wundervollen Facetten lieben und respektieren. Wir sind für uns zum Schluss gekommen, dass Nurf noch nie eine politische Stellung bezogen hat und dass dies auch nie der Fall sein wird. Unsere Hoffnung ist es allen Wesen, die unsere Leben streifen, unsere Lebenseinstellung weitergeben zu können. Diese sehe ich als so komplex an, dass sie nur schwerlich auf ein Blatt Papier zu kriegen wäre; man muss sie erleben. Aber zurück zum Thema: Wenn wir einen Workshop oder eine Show durchführen, zelebrieren wir dabei die Freude zu unserem Sport und dem Vergnügen/ Erstaunen, das wir in den Gesichtern unserer Zuschauer auslösen.

Erschreckend fanden wir aber bei dieser ganzen Situation, dass wir ohne zu zögern in eine Schublade gesteckt wurden, ohne dass wir persönlich danach gefragt worden wären. Wenn sich in Zukunft jemals wieder jemand über unsere politische Einstellung wundern sollte, welche so ganz nebenbei bei jedem Mitglied variiert, so soll er doch das Gespräch mit uns persönlich suchen. Wir geben wie immer nach unserem besten Wissen Auskunft.


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Dieser Artikel wurde verfasst von Florian Sager

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