Florian Hertig

9. November 2016
Veröffentlicht von Nicolas Roth

„Für mich ist Nurf ein Experiment, es ist eine Chance etwas Neues ausprobieren zu können, Gedankenspiele in Realität umzusetzen und dabei immer auf die Unterstützung meiner Freunde zählen zu dürfen.“ Florian Hertig
Was ist deine Funktion bei Nurf?

Als Mitgründer und langjähriges Mitglied von Nurf durfte ich schon in sehr vielen Aufgabenbereichen für Nurf mitwirken. Vom Schreiben der Vereinsstatuten über erste Show- und Trainingsorganisationen bis hin zum Gestalten und Bauen von unserem Parkourpark im RollingRock, arbeitete ich in vielen Bereichen und konnte so an vielen verschiedenen Stellen meinen Teil zu Nurf beitragen. Mittlerweile bin ich hauptsächlich zuständig für die Finanzen von Nurf. Ich unterrichte auch wöchentlich Workshops in unserem Parkourpark.

Nurf nimmt einen grossen Teil deiner Zeit in Anspruch.
Was betreibst du abgesehen davon?

Zurzeit absolviere ich ein Vollzeitstudium in Energie- und Umwelttechnik. In der Zeit, die mir neben Nurf und meinem Studium noch verbleibt, bin ich gerne draussen, auf Reisen und suche mir auch sonst jegliche neuen Herausforderungen im Leben.

Was ist deine bevorzugte Trainingsweise bei der Ausführung von Parkour?

Meine Trainingsweise hat sich in den 10 Jahren in denen ich schon Parkour ausübe sehr verändert. Je älter ich werde, umso mehr merke ich, wie wichtig es ist seinen Körper gegen Verletzungen zu schützen und ihn nachhaltig zu stärken und zu trainieren. Ausdauer und Kraft trainiere ich am liebsten für mich alleine, Parkour hingegen trainiere ich am liebsten mit meinen Freunden in kleineren Gruppen.

Welches persönliche Ziel möchtest du mit Nurf und Parkour erreichen?

Für mich ist Nurf ein Experiment, es ist eine Chance etwas Neues ausprobieren zu können, Gedankenspiele in Realität umzusetzen und dabei immer auf die Unterstützung meiner Freunde zählen zu dürfen. Solange wir Alle Freude am Ausüben der Tätigkeiten von Nurf und natürlich auch am ausüben des Sports haben, wird Nurf bestimmt auch weiterhin die Zukunft der Parkour-Szene mitgestalten. Ich denke bei Nurf ist der Weg das Ziel.

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Wie/ wo findest du neue Motivation für dein Training?

Die Momente in denen ich den Trainingsfortschritt merke, spornen mich immer wieder an noch mehr zu trainieren. Parkour ist für mich die schönste Weise, mich sportlich zu betätigen und gleichzeitig meine Freunde zu treffen.

Hilft dir die Sportart Parkour in der Bewältigung deines Alltags? Wenn ja wie?

Ich merke oft, dass mir das Training in körperlicher Hinsicht einen Vorteil erbringt, ich fühle mich fit und lebendig. Von Parkour habe ich gelernt Dinge mit Ruhe anzugehen und Arbeiten auf effizientestem Weg zu meistern.

Eine kleine Parkourgeschichte / Erlebnis. Erzähl drauflos!

Ich finde es schön, dass man auch im erwachsenen Alter noch auf Dinge klettern kann, eine ganze Woche in Trainingshosen verbringen kann, oder auf Reisen irgendwo draussen übernachten zu können und vor allem auch zu wollen. Ich möchte keine Geschichten erzählen: Ich möchte sie lieber erleben!


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