Matthias Egger

19. Februar 2017
Veröffentlicht von Florian Sager

“In der Nacht auf einen Kran steigen, ein Gebäude empor klettern, neue Plätze in der Natur erforschen und grosse Feuer bereiten mir viel Spass.” Matthias Egger
Was ist deine Funktion bei Nurf?

Eigentlich arbeite ich bei Nurf in allen Bereichen mit. Von der Ideensammlung neuer Projekte und der weiteren Umsetzung, zu Trainingsorganisation und Leitung, bis hin zu Video- und Fotoprojekten, beteilige ich mich vollumfänglich bei Nurf mit allem was ich bieten kann.

Nurf nimmt einen grossen Teil deiner Zeit in Anspruch. Was betreibst du abgesehen davon?

Ich habe mich 2014 selbständig gemacht im Bereich Fotografie und Film. Zwei Abende in der Woche arbeite ich zusätzlich als Koch in der Tuchlaube. Da ich bereits zwei meiner Hobbys zum Beruf gemacht habe, musste ich mir neue Hobbys suchen. So spiele ich nun gern ab und zu Gitarre, jongliere oder zeichne etwas in meine Bücher. Mit meinen Teamkollegen unternehme ich gerne actionreiche Abenteuer. In der Nacht auf einen Kran steigen, ein Gebäude empor klettern, neue Plätze in der Natur erforschen und grosse Feuer bereiten mir viel Spass.

Was ist deine bevorzugte Trainingsweise bei der Ausführung von Parkour?

Auch nach zehn Jahren Training habe ich das noch nicht wirklich herausgefunden. Nach einem Sturz Ende 2015 musste ich meine Trainingsweise grundlegend verändern. So setzte ich in meinem Training darauf viel Krafttraining zu machen und an meiner Dehnbarkeit zu arbeiten. Neue Sprünge stehen eher im Hintergrund. Ich versuche die kleinen Dinge zu perfektionieren und meinen Körper schonend zu trainieren. Seit neustem versuche ich auch Yoga-Komponenten in mein Training zu integrieren und auf meine Atmung zu achten.

Wen siehst du als sportliche Inspiration?

Die kleinen Fortschritte motivieren mich am meisten. Dem Spagat etwas näher zu kommen oder wenn sich ein Stangen-Prezi, ein Sideflip oder eine Katze im ganzen Körper angenehm anfühlt, das ist das grösste.

Was ist dein Lieblings Parkourvideo?

Ein Video, dass ich mir immer wieder anschaue ist “CAVEMEN of the concrete” mit den Cave-Brüder von Storror. Die langen und kreativen Runs auf den Dächern von England sind ein Augenschmaus.

Eine kleine Parkourgeschichte/ Erlebnis. Erzähl drauflos!

Als Nicolas und ich „The Law of Flying“ drehten haben wir mit drei anderen Parkour-Athleten eine Night-Mission gemacht. Wir kletterten mitten in München auf ein riesiges Wohngebäude. Von Plattform zu Plattform kämpften wir uns gemeinsam hoch. Die Zusammenarbeit war unumgänglich. Ohne Hilfe der andern hätte niemand von uns, auf ca. 60 Metern Höhe, die Aussicht über ganz München geniessen dürfen.


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