Nurf in a Nutshell

23. Oktober 2016
Veröffentlicht von Florian Sager

Wo kommen wir her, wo wollen wir hin und all die Arbeit dazwischen!
Klitzeklein hat alles seinen Anfang genommen mit ein paar Freunden, einem Kinderspielplatz und einer gehörigen Portion Mut. Mehr brauchten wir nicht für unsere ersten Anläufe, der Ausübung von Parkour. Diese Zeiten sind jetzt aber schon ein ganzes Weilchen her.
Um den nachfolgenden Parkour-Generationen einen leichteren Einstieg in die Sportart zu ermöglichen regte sich in uns früh der Wunsch eigene Trainings anzubieten. Neben der korrekten und sicheren Ausübung, war und ist es für uns immer noch ein grosses Anliegen ein tiefgreifendes Verständnis des Sportes zu vermitteln. Denn Parkour ist eine Lebenseinstellung. Gesagt, getan – wir schufen aus dem nichts unser erstes Wochentraining. Der Andrang war so immens, dass bald ein zweites Wochentraining her musste um der Nachfrage gerecht zu werden. Einige Zeit konnten wir so alle unsere Schüler und Interessierten zufriedenstellen, aber die Nachfrage wuchs weiterhin stetig. Es stellte sich uns die Frage: Wie solen wir diesem Ansturm gerecht werden?

Training im Parkour Park

Die Nachfrage wuchs weiterhin stetig. Es stellte sich uns die Frage: Wie sollen wir diesem Ansturm gerecht werden?
Diese Sorgen sollten schon bald der Vergangenheit angehören. Denn wir erhielten die Möglichkeit unseren eigenen Parkour-Park zu planen, zu designen und zu realisieren. Gesponsert wurde das ganze Vorhaben vom Eigentümer der Sporthalle Rolling Rock, Simon Eichenberger. Auf uns Aufmerksam wurde dieser schon bald nach unseren Anfängen und natürlich während wir auf und über den Strassen Aaraus unserer Leidenschaft nachgingen. Unsere Sorgen bezüglich des stetig steigenden Interesses waren gelöst. Der Parkour – Park ist optimal geeignet um in Form von Workshops die mehrheitlich jugendlichen, aber auch älteren Parkour – Interessierten zufriedenzustellen.
Bei gemeinsamem Training im Park können wir unsere Beziehungen und Freundschaften untereinander pflegen.
Wir, als Team-Nurf, sehen uns als Aushängeschild der Sportart Parkour und in diesem Sinne ist es uns sehr wichtig die Community in der Schweiz zu unterstützen und zu fördern. Neben der Durchführung eines für unser kleines Land gigantischen Eröffnungsjams findet nun wöchentlich ein Treffen der älteren und aktiven Parkourgarde statt. Bei gemeinsamem Training im Park können wir unsere Beziehungen und Freundschaften untereinander pflegen. Aber nicht nur Lokal wollen wir Stellung beziehen. Nurf soll Europaweit an Jams und Competitions vertreten sein. Vor allem das Teilen von Erfahrungen mit anderen Athleten und die verschiedenen Auffassungen von Parkour aus unterschiedlichen Ländern interessieren uns sehr. Diese Ideologie des Miteinanders steht nicht ganz im Einklang mit der Teilnahme an Parkour-Competitions, in welchen die Leistung bewertet wird und nicht der Mensch, der dahintersteht. Das Vermitteln der Liebe zum Sport und der Bewegung ist dabei aber vorrangig, gegenüber dem Gewinnen.

Patrick & Mikail in Santorini

Zwei Mitglieder reisten nach Santorini an die „Art of Motion“, die inoffizielle Parkour-Weltmeisterschaft und unser Miki hat sein Glück versucht. Über die Vorrunde ist er aber nicht hinweggekommen, die Konkurrenz war zu stark. Viele neue Freunde, Eindrücke, Inspiration fürs Training und viele gemeinsame Trainings-Erinnerungen im Parkour-Mekka sind mit nach Hause gebracht worden. Hier könnt ihr das Video von Santorini anschauen.
In Form solcher Blogbeiträge werde ich euch immer wieder auf dem Laufenden halten über unsere neusten Abenteuer oder Projekte, die in Planung sind.
Als mehrköpfiges Team freut es uns sehr mehrgleisig arbeiten zu können und verschiedene Projekte zu realisieren. Neben den immer zeitaufwändigeren administrativen Aufgaben, sind wir mitten in der Entwicklung eigener Parkour-Hosen und Tank Tops. Die ersten Prototypen sind bereits in der Testphase und in absehbarerer Zeit werden sie in unserem Store erhältlich sein. Ein nächster kleiner Blog wird der Entwicklung und Veränderung unserer Kleider in den letzten 8 Jahren gewidmet.

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