Raphael Egli

29. Oktober 2016
Veröffentlicht von Nicolas Roth

Raphael Egli ist seit dem Sommer 2016 Parkour Trainer bei Nurf. Er unterrichtet mit zwei weiteren Trainern gut 20 Schüler pro Woche. Die Schüler sind im Alter von 8 bis 16 Jahren.
Im folgenden Interview erzählt Raphael wie er zu Parkour steht.
Wie bist du Trainer bei Nurf geworden?

Ich begann mein Training 2012 mit zwei Freunden. Wir hatten keine Turnhalle zur Verfügung, daher lernten wir ausschliesslich draussen. Über einen Verein in der Nähe erfuhr ich von Nurf. Ein einziges Probetraining überzeugte mich vollends. Nach einem Jahr Training bei Nurf nahm ich den Leiterposten an.

Wie ist es, 20 energiegeladenen Kindern Parkour beizubringen?

Es ist anstrengend mit so vielen Kindern zu arbeiten. Beide Seiten machen ihre positiven und negativen Erfahrungen. Im Grossen und Ganzen gefällt mir das Leiten aber sehr!

Was gibt dir die Sportart Parkour?

Mein Ziel ist es, mit Parkour möglichst viele Traceure kennenzulernen und eine starke Gemeinschaft zu bilden. Von Zeit zu Zeit habe ich gemerkt, wie sehr sich der Sport in mein Herz eingebrannt hat. Ich bekomme regelmässig das Verlangen zu trainieren. Parkour ist für mich viel mehr geworden, als nur ein Sport. Es ist eine Leidenschaft.

Woher holst du deine Motivation?

Ich beziehe meine Motivation hauptsächlich von den Menschen, die mich unterstützen. Seien das die Mitglieder von Nurf, Freunde oder andere Traceure mit denen ich trainiere. Der Nervenkitzel und die Adrenalinschübe vor einem grossen Sprung motivieren mich zusätzlich. Ich bin gerne kreativ. Diese Eigenschaft kann ich im Parkour sehr gut miteinbauen. Man ist nie fertig mit Lernen, man kann seine eigenen Ideen miteinfliessen lassen.

Gibt es Sportler, die dich inspirieren?

Meine sportliche Inspiration ist Jesse la Flair, ein Freerunner aus den USA. Mir gefällt sein Flow und seine Technick sehr.

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Dieser Artikel wurde verfasst von Nicolas Roth

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